Unser Engagement zum Wiederaufbau des Ehrenmals

Ehrenmal: Die originale Liste mit allen Namen wurde gefunden!

Ein Haus verliert nichts: Die Aufstellung von Wilhelm Wörn von 1922 mit allen Namen für das Ehrenmal ist da!
Am 16. Februar 2017 wurden die handschriftlichen Originalaufzeichungen von Wilhelm Wörn aus dem Jahr 1922 unversehrt im Haus in der Kirschwaldstraße aufgefunden. Die 10 Blätter sind hier veröffentlicht. Auch die Namen der zwölf Vermißten sind dabei. Damit ist die jahrelange Suche nach den Unterlagen zu einem glücklichen Ende gekommen.

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Ehrenmal: Sanierung abgeschlossen

Was lange währt wird endlich gut: Die Namen der Gefallenen sind wieder sichtbar. Am 21. September 2016 wurde die Edelstahltafel mit 153 Namen an der Mauer neben dem Ehrenmal in der Georg-Esser-Anlage angebracht. Damit ist die Sanierung des Ehrenmals nun endlich abgeschlossen.
Mit Frau Dr. Beebone vom Kulturamt und Frau Kiermeier vom Institut für Stadtgeschichte wurden vorher Inhalt und Gestaltung einer Informationstafel am Denkmal abgestimmt. Mit einem Zuschuß des Ortsbeirats 10 konnte die Fertigung der Tafel in Auftrag gegeben werden.
Heute wurde sie nun geliefert und montiert.
Jeder Name eines Eckenheimer Kriegstoten aus dem 1. Weltkrieg steht für ein konkretes Schicksal.
Mögen sie uns und künftigen Eckenheimern an diesem Ort der Erinnerung ins Bewusstsein rufen, dass ein Krieg nichts Abstraktes ist, sondern sehr reale Wunden in Familien und Ortschaften hinterlässt.
Das schlichte Ehrenmal, das die Bürger des Stadtteils 1922 zum Andenken an die im Ersten Weltkrieg als Soldaten gestorbenen Söhne Eckenheims errichten ließen, soll auch künftige Generationen daran erinnern.

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Informationsveranstaltung

Rückblick. Am 23. Mai 2014 fand im Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main auf Einladung von Frau Dr. Beebone ein Runder Tisch zum Erhalt des Ehrenmals und der Georg-Esser-Anlage statt, indem der Sanierungsablauf des Ehrenmals besprochen und festgehalten wurde.

Mit dem Abschluss des Gespräches entstand ein Maßnahmenkatalog, welcher alle Vorhaben beinhaltete, die noch im laufenden Jahr abgearbeitet werden sollen, sodass bis Ende November 2014 das Ehrenmal und der Park in einer offiziellen Feierstunde übergeben werden können.

Planung. Zur ordentlichen Wiederherstellung des Ehrenmals und der Georg-Esser-Anlage sagte die Stadt Frankfurt am Main eine Machbarkeitsprüfung über einen Betrag von 10.000,00€ zu. Auf die Frage hin, ob der Ortsbeirat auch bereit wäre einen Zuschuss zu leisten, antworteten sowohl Herr Gabriel, als auch Frau Emmerich, dass zunächst ein Gutachten über die zu erwartenden Sanierungskosten vorliegen müssten, bevor mit dem Ortsbeirat über einen entsprechenden finanziellen Betrag zur Unterstützung gesprochen werden könne.

Aussehen. Ein reger Austausch durchfuhr den Saal, als ein scharfer Blick auf die Gestaltung des Ehrenmals schwenkte. Frau Schmitt-Schratz, als Vertreterin der in Eckenheim ansässigen Münzenbergschule schlug vor, dass die jugendlichen Schülerinnen und Schüler auch einen Beitrag zum Erhalt leisten könnten. Vorgeschlagen wurde hier, dass die Sauberkeit des kleinen Parks übernommen werden könnte.
Nach Möglichkeit sollte der Park aber auch so gestaltet werden, dass er für Veranstaltungen nutzbar würde und sich so ein neuer Mittelpunkt für den Stadtteil schaffen ließe.
Weiter wurde vorgeschlagen, die auf dem Ehrenmal eingravierten Namen wiederherstellen zu lassen. Hierzu muss festgehalten werden, dass wenn es nicht möglich sein sollte, wirklich alle Namen auch wieder fehlerfrei zu reproduzieren, die Idee der Stadt Bad Vilbel mit Informationstafeln zu arbeiten aufgegriffen werden und so die Besucher informiert werden könnten.

Zusammenarbeit. Der Vorsitzende des Heimatverein, Herr Werner Pfeiffer, stellte den 1. Vorsitzenden der Reservistenkameradschaft Kurmainz vor, Herr Daniel Florian Dahmen, welcher dem Heimatverein und den Stadtteilangehörigen Hilfe und Unterstützung zusagte und einige Vorschläge einbrachte.
Wäre es möglich sowohl die Jugendlichen des Stadtteils, aber auch der Schulen mit einzubeziehen? Hierzu ein klares „ja“ von Herrn Dahmen: Ein Lied zum Volkstrauertag, gesungen durch einen Schulchor oder aber auch die Einführung eines „Dreck-weg-Tages“, bei dem sowohl die Reinigung des Parks, aber auch die Einführung in die Hintergründe des Ehrenmals, geleitet und moderiert durch die Lehrer, durchgeführt und verdeutlicht würden.
Die Reservistenkameradschaft Kurmainz würde bei handwerklichen Tätigkeiten mit fleißigen Helfern, Abordnungen zur Ehrung der Gefallenen am Volkstrauertag und Verwaltungsarbeiten zur Herstellung von Kontakten zur Seite stehen.

Entscheidung. Zum Schluss der Veranstaltung bat Herr Rudolph noch darum, eine klare Entscheidung festzuhalten mit der der Heimatverein Eckenheim e.V. in der Gänze die Restaurierung vertreten würde: „Der Heimatverein Eckenheim e.V. wünscht das Ehrenmal in der Georg-Esser-Anlage mit allen darauf befindlichen Namen wiederhergestellt zu sehen.“

Eindrücke.

Teilnehmer. Werner Pfeiffer, Sylvia Pfeiffer, Jonathan Fisher, Friedel Emmerich, Irmgard Rudolph, Wolfgang Heinrich, Oskar Pfreundschuh, Arthur Rudolph, Hildegard Esser (Heimatverein Eckenheim e.V.), Gero Gabriel und Christine Emmerich (CDU), Stadtrat Roland Beck (Freie Wähler), Ursula Plahusch (Vereinsring Eckenheim/Preungesheim), Brigitte Schmitt-Schratz (Münzenbergschule), Daniel Dahmen, Kai Blüthgen, Ingo Gabriel, Elli Baumann

¶ 12. September 2014, 10:30 Uhr


Aufruf zum Ehrenmal

Liebe Eckenheimer Mitbürger,

der Heimatverein engagiert sich seit vielen Jahren für die Sanierung des Ehrenmals in der Georg-Esser-Anlage. Meine Vorgänger im Amt haben vielfache Aktionen zur Sanierung in die Wege geleitet. Im Jahre 2007 hat der Heimatverein eine sehr erfolgreiche Unterschriftenaktion zur Rettung des Ehrenmals organisiert. Diese Aktion war mit Ihrer Hilfe und Unterstützung ein großer Erfolg.

Der Ortsbeirat 10 und der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main haben sich endlich unseren Aktionen angenommen und unterstützen die Eckenheimer Bevölkerung bei der Sanierung des Ehrenmals. Die Stadt Frankfurt am Main hat bereits 10.000,-€ zur Verfügung gestellt, wir hoffen, dass sich der Ortsbeirat mit einer ähnlich hohe Finanzhilfe an den Sanierungen beteiligt.

Heute möchten wir Ihnen die Namen der im Weltkrieg 1914 bis 1918 gefallenen Soldaten vorstellen und Sie bitten, uns mitzuteilen, ob sich von Ihnen oder Ihrer Familie Angehörige bei den Gefallenen befinden.

Deshalb laden wir Sie zu einer Informationsveranstaltung
am 11. September 2014
um 19.00 Uhr
in die Gaststätte Homburger Hof
Engelthaler Str. 13
herzlich ein und würden uns freuen, wenn Sie an dem Treffen teilnehmen könnten.

¶ 1. September 2014, 18:27 Uhr


Gefallene am Ehrenmal

Wenn Sie am Entwicklungsprozess teilnehmen können und möchten, helfen Sie uns doch bei der Vervollständigung der Liste aller Gefallenen.
Zu mindestens 10 der Gefallenen fehlen uns noch einzelne Informationen. Die bisher identifizierten 144 Namen der Gefallenen können Sie hier nachlesen.
Gesucht sind insbesondere Fotos oder Negative von der „tief“ liegenden Seite des Ehrenmals, wo Tafeln fehlen, damit wir die Namen vervollständigen können. Bei Anregungen und nützlichen Informationen können Sie sich gerne an unsere Geschäftsstelle wenden.

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