Neuerungen zum Erbrecht

Am 14.01.2016 haben wir unsere Mitglieder und die Mitbürger von Eckenheim zum ersten Gebabbel in diesem Jahr zum Thema Erbrecht eingeladen.

Herr Notar a.D. und Rechtsanwalt Wolfgang Heinrich erklärte uns die Neuerungen/Änderungen zum bestehenden Erbrecht.

Bei dem Vortrag ging es u. a. um folgende Punkte:

  • Gestaltung von Testamenten, Ehe- und Erbverträgen
  • streitige Erbauseinandersetzung
  • Orientierungsberatungen kurz nach dem Tod eines Erblassers
  • Erbauseinandersetzungen, außergerichtlich und gerichtlich
  • Verträge bei Schenkungen, vorweggenommener Erbfolge
  • Übertragung von Vermögenswerten an (zukünftige) Erben
  • Testamentsvollstreckung
  • Steuerberatung im Erbrechtsfall

Das Erbrecht hat so viele Facetten, dass jeder sich Gedanken machen sollte, wie er seine Lage regeln sollte und ob er ein Testament errichten muss.

Herr Heinrich erklärte allen Teilnehmern sehr deutlich, dass jeder der seine Erbverhältnisse nicht geklärt und handschriftlich niedergeschrieben hat, gegebenenfalls genau das erreicht, was er gerade nicht wollte und dann gegebenenfalls dem Staat als „letzte Instanz“ mehr vererbt, als nötig wäre.

„Das Schlechteste, was man tun kann, ist Nichts zu tun.

Nach dem Vortrag wurden viele Fragen von den Teilnehmern gestellt, die gerne und ausführlich beantwortet wurden. Gleichzeitig konnte auch der eine oder andere einen Beratungstermin vereinbaren.

 

 

 

Einweihung Martin Zahn Straße

was lange währt, wird endlich gut.

Im Jahre 2009 hat der Heimatverein dem Ortsbeirat 10 vorgeschlagen und auch beantragt, dass eine Straße, ein Platz nach seinem ehemaligen Vorsitzenden Martin Zahn benannt wird.

Martin Zahn hat mit anderen Eckenheimer Mitbürgern im Jahre 1994 den Heimatverein gegründet. Ziel und Zweck der Vereinsgründung waren die Vorbereitungen der 1200 – Jahrfeier des ehemaligen Bauern- und Gärtner-dorfes – unseres schönen Eckenheims.

Martin Zahn war nicht nur die treibende Kraft, sondern auch der Spiritus Rektor des Vereins.

Jahrzehntelang hat er Daten, Geschichten und Episödchen und Ereignisse des Stadtteils ermittelt, nachgeforscht, nachgeprüft und gesammelt, egal ob es große und wichtige politische Entscheidungen oder die Geschichten der vielen Eckenheimer Vereine waren.

Fast alles was mit Eckenheim anfing war in seinem Archiv, das er dankenswerter Weise seinem Nachfolger überlassen hat.

Mit den gesammelten Daten und Ereignissen hat er die Grundlage für die erste Eckenheimer Chronik vorbereitet, die er gemeinsam mit seinen Mitstreitern Georg Esser und Oskar Pfreundschuh geschrieben hat.

Zur eigentlichen Feier der 1.200 Jahre Eckenheim ist er schwer erkrankt und konnte an der Veranstaltung nicht teilnehmen. Nach seiner Genesung hat er sich wieder mit voller Schaffenskraft in seinen Heimatverein gestürzt und mit den Stammtischen, Babbelabenden und Sommer-Weinfesten auf die alte und neue Eckenheimer Welt hingewiesen, sie Neubürgern bekannt gemacht und für ein einvernehmliches Miteinander geworben.

Die erste Auflage der Chronik war bald vergriffen und eine zweite wurde in Angriff genommen. Hier trat der neue Kassierer Günter Imhof, auf den Plan, der die Aktivitäten der beiden Vorsitzenden mit der finanziellen Realität des Vereins in Einklang brachte.

Die zweite Auflage der Eckenheimer Chronik konnte leider erst nach Martin Zahns Tod in Druck gehen.

Warum hat der Heimatverein dem Ortsbeirat vorgeschlagen, Martin Zahn ein bleibendes Gedenken zu schaffen?

Er war nicht nur der Heimatvereinsvorsitzende, sondern auch in vielfältigen anderen Organisationen und Vereinen aktiv tätig. Martin Zahn hat für seine Eckemer gelebt und gearbeitet.

Er hat mit die Grundlage gelegt, dass auch nachfolgenden Generationen die Geschichte des Gärtner- und Bauerndorfes näher gebracht werden kann, aber auch den Alt- und Uralt- Eckenheimern deutlicher zu machen, wo sie herkommen und wer sie sind.

Wir, der Heimatverein Eckenheim, haben uns zwei Jahre nach seinem Tod, vorgenommen, einen Platz oder eine Straße nach ihm zur bleibenden Erinnerung zu benennen.

Wir waren nicht nur verärgert, wir waren peinlich betroffen und betrübt, dass der Ortsbeirat unseren Antrag damals nicht gleich auf den parlamentarischen Weg gebracht hat.

Erst, nachdem einer meiner Vorgänger im Amt des Vorsitzenden des Heimatvereins erneut die Initiative ergriffen hat, bequemte sich der Ortsbeirat, die Angelegenheit zu behandeln.

Ich persönlich kann die Tage nicht zählen, bei denen ich auf den Sitzungen des Ortsbeirates nach dem Sachstand in der Angelegenheit ZAHN gefragt habe und mit einem kräftigen „Manjana“ beschieden worden bin.

Dem Ansehen der vielgepriesenen ehrenamtlichen politischen Tätigkeit wurde mit diesem Verhalten ein zweifelhafter Dienst erwiesen.

Dank des Einsatzes von Kurt Schomburg und Gero Gabriel kann heute jedoch diese Straße nach Martin Zahn benannt werden. Darüber sind wir jetzt glücklich – was lange währt wird endlich gut!

Auch wenn ich als Vorsitzender des Heimatvereins Eckenheim e.V. nicht die Ehre hatte Martin Zahn persönlich kennen zu lernen ist der Heimatverein Eckenheim froh und dankbar, dass wir Martin Zahn in unseren Reihen hatten und wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Straßenfest

Bei sehr heißen Temperaturen haben wir es uns nicht nehmen lassen am Sommerfest des Vereinsrings teilzunehmen.
Leider hat das Wetter auch die Besucher davon abgehalten zu kommen.
Mit viel Spaß, Gesprächen und erfrischenden Getränken haben wir den Tag genossen.
Auch in diesem Jahr hat der Heimatverein am Straßenfest in der Gederner Straße am Haus Ronneburg mitgemacht. Bei sehr warmem Wetter haben wir um 9.00 Uhr angefangen aufzubauen, wobei wir sehr viel Schweiß vergossen haben.
Um 14.00 Uhr zur Eröffnung hatten wir schon einiges an Flüssigkeit zu uns genommen, denn sonst wäre es nicht auszuhalten gewesen.
Anfangs waren wir über den geringen Zuspruch ziemlich enttäuscht, aber bei 40 Grad im Schatten sind viele Besucher, die gerne zu uns gekommen wären wahrscheinlich lieber ins Schwimmbad gegangen, um sich abzukühlen oder sind bei diesen Temperaturen lieber zu Hause geblieben.
Im Laufe des Nachmittags haben dann doch einige Gäste den Weg zu uns gefunden,es wurde viel gebabbelt und so einige Gläschen Wein, Wasser oder Apfelschorle genossen. Trotz großer Hitze hatten wir an diesem Tag viel Spaß und so manch lustiges Erlebnis.