Kranzniederlegung zum Volkstrauertag

Am 13. November 2016 veranstalteten wir eine Gedenkfeier für die Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal in der Georg-Esser-Anlage. Begleitet wurden wir durch eine Ehrenwache der Bundeswehr, vertreten durch die Reservistenkameradschaft Kurmainz, die durch den militärischen Gruß den gefallenen Soldaten und Bürgern die Ehre erwiesen.

Es wurde durch den Vorsitzenden des Ortsbeirats Herrn Robert Lange und den Vertreter der katholischen Kirche Herrn Wolfgang Heinrich noch einmal auf diese Kriege mit ihren verheerenden Folgen hingewiesen und an die aktuellen Konflikte erinnert, die leider immer noch andauern.

Unser Mitglied Herr Arthur Rudolph wies nun noch einmal darauf hin, wie wichtig der Erhalt dieses schlichten Ehrenmals als Mahnung sei, welches dank der Hilfe des Kulturamtes der Stadt Frankfurt und mit Unterstützung des Ortsbeirates 10 restauriert werden konnte, so dass es in dieser kleinen Anlage erhalten bleibt.

Die ursprünglich eingravierten Namen der Gefallenen auf dem Ehrenmal konnten leider nicht wieder hergestellt werden und wurden daher auf einer Namenstafel neben dem Ehrenmal ehrvoll angebracht.


Zu Gast bei Freunden

Die Briefmarkenfreunde Moenus 1911 e.V. haben den Heimatverein vom 01. bis 03. Oktober 2016 mit seinem Weinstand zu ihrem 105. Geburtstag zu einer Deutsch-Koreanischen Briefmarken-Ausstellung, sowie den Tag der Briefmarke, welcher auch auf den Tag der Deutschen Einheit viel, eingeladen.

Dies auch im Hinblick auf das immer noch geteilte Korea mit dem Wunsch nach Wiedervereinigung und der Hoffnung, dass die Mauern so fallen wie einst bei uns.

Es waren sehr schöne unvergessliche Tage, die wir mit den Briefmarkenfreunden verbringen konnten.


Besuch von Peter Martus

Am 12. Mai 2016 besuchte uns Peter Martus zu unserem Gebabbel und berichtete uns mit sehr viel Witz und Charme über die Entstehung der „Metzgerei Martus“, die durch seinen Vater Lothar in Frankfurt am Main aufgebaut wurde.

Lothar Martus, der Gründer der Metzgerei Peter Martus wurde am 04.04.1931 in Durlach im Badischen geboren. Er ist der Jüngste von drei Brüdern und seiner älteren Schwester Hildegard.

Mit 13 Jahren, weil keine Schule wegen des Krieges abgehalten wurde oder nur zeitweise Schule war, half er bereits in der Metzgerei Bader in seinem Heimatort aus.

Mit 14 Jahren begann er die Lehre in dieser Metzgerei. Er verdiente 1,00 DM im ersten Lehrjahr. Das hieß aber von morgens um 6:00 Uhr bis abends zu arbeiten. Die Berufsschule war sieben Kilometer entfernt und er fuhr dort einmal die Woche mit dem Fahrrad hin.

Nach seiner Gesellenprüfung arbeitete er in verschiedenen Betrieben und kam über Obertshausen nach Frankfurt, wo er seine Meisterprüfung machte und erster Geselle bei der Metzgerei Ebert wurde. Diese Stelle wurde ihm durch Max Leichter vermittelt, mehrfacher deutscher Meister und Olympiazweiter im Ringen.

Beruflich ging es nun für Lothar schnell vorwärts: Er wohnte in einem Dachgeschosszimmer in Eckenheim. Dort entdeckte er eine Pferdemetzgerei in der Eckenheimer Schulstraße. Kurzerhand mietete er die Pferdemetzgerei zum 01.11.56 an und die Metzgerei Martus wurde eröffnet. Im gleichen Jahr wurde auch geheiratet und im September 1957 wurde Sohn Peter geboren.

1967 erfolgte die Verlegung der Firma Martus in die Homburger Landstraße.

Im April 1985 heiratete dann auch Peter seine Frau Emmi, die sich auf der Wanderschaft von Peter kennengelernt haben, dieser hatte nämlich noch, wie es sich für einen ordentlichen Handwerker geziemt, ein Jahr Wanderschaft durch Deutschland unternommen.

1983 übernahm Peter die Metzgerei und baute sie gleichzeitig als Laden um. Es kam zur kleinen Familie Tochter Nadine hinzu und zwei Jahre später Sohn Patrick.

Heute hat Patrick schon die Geschicke der Firma übernommen. Die Familie Martus und ihre Mitglieder engagieren sich auch in vielen Vereinen.

Weihnachtsfeier 2015

Liebe Mitglieder,
liebe Leserinnen und Leser,

auch dieses Jahr haben wir es uns es nicht nehmen lassen, das Vergangene und Erlebte an unserer Weihnachtsfeier/Jahresabschlussfeier Revue passieren zu lassen; und seien wir doch mal ehrlich, es ist wirklich sehr viel passiert:

Blicken wir ganz an den Anfang des Jahres 2015, so sehen wir unsere ersten Bemühungen im Jahr 2015 der Person Martin Zahn Ehre zu Teil werden zu lassen, die Ihr auch gebührt. Ein offener Brief, verfasst durch unseren Ehrenvorsitzenden Oskar Pfreundschuh, initiierte den Gedanken an diese Persönlichkeit erneut und sollte noch in diesem Jahr Martin Zahns Nachkommen die Würdigung dieser bedeutenden Person als Träger eines Straßennamens erbringen. Am 24. Juli war es dann soweit, dass die Martin-Zahn Straße eingeweiht wurde.

Umschlag

 

 

Seit Mitte Februar ist es möglich unsere Eckenheimer Stadtteil-chronik „Die Entwicklung vom Bauern- und Gärtnerdorf zur Stadtteilgemeinde“ in der zweiten Auflage käuflich zu erwerben. Oft haben wir dieses „Gute Stück“ auf den verschiedensten Veranstaltungen in und um Eckenheim mitgenommen und zum Verkauf angeboten, und genauso oft wurde sie uns förmlich aus den Händen gerissen. Wir selbst sind begeistert, wie interessiert unsere Käufer an der Geschichte unseres schönen Stadtteils sind.

Bürger fragen, Politiker antworten -8-Im zweiten Drittel des Jahres haben wir die Veranstaltung „Bürger fragen, Politiker antworten“ ins Haus Ronneburg geholt. Auch wir haben aus der Veranstaltung gelernt und sind gewillt, wenn es denn der allgemeine Wunsch ist, eine ähnliche Veranstaltung erneut ins Leben zu rufen, die dann auch Bürger mehr fragen lässt, die Politiker länger beantworten können. Wünsche und Interesse, Fragen oder Kritik, die sich anlässlich einer gleichgearteten Veranstaltung ergeben könnten, sind in unserer Geschäftsstelle sehr gern gesehen.

Straßenfest 2015Und auch bei Straßenfesten hat sich der Heimatverein nicht ungesehen gelassen: Trotz enorm sommerlicher Verhältnisse dieses Jahres sind wir beim Straßenfest des Vereinsring aufgetaucht und haben gekühlte Getränke, frische Brezeln und viele Geschichten und gute Laune mitgebracht. Wieder einmal also ein sehr gelungener Tag.

Aber eben nicht nur Freude sondern auch Trauer war eines der Themen, die uns im Jahr 2015 begleitet haben. So mussten wir uns von zweien unserer Mitglieder verabschieden und sie an jenen Ort ziehen lassen, der nur für die allerbesten von uns bestimmt ist. Im Stillen gedenken wir Bernd Herrtwich, der uns im Alter von 74 Jahren am 10. März 2015 verließ und Lilly Bartscher, die am 30. August 2015 mit 88 Jahren an einen besseren Ort ging.

So kommen wir nach einigen unserer schönen Geschichten und Erlebnisse, Abschiede und Neuanfänge wieder an den heutigen Tag heran und feiern, was wir ein ganzes Jahr lang gemeinsam erlebt und miteinander geteilt haben. Blicken wir nun also auch auf diesen Abend zurück und schwelgen in den Erinnerungen, die wir uns gemeinsam geschaffen haben.

Der Vorstand des Heimatverein Eckenheim e.V. dankt all seinen Mitgliedern, Gönnern, Freunden und Interessenten dafür, dass sie auch in diesem Jahr wieder an unserer Seite waren und den Verein zu dem machen, was uns als Vorstand dieses gute Gefühl gibt daran festzuhalten.

Der Wald im Dienste der Menschheit

Gebabbel am 07.05.2015, Beginn 18:00 Uhr

Der Abend wurde durch den Vorsitzenden Werner Pfeiffer eröffnet. Er stellt Herrn Kromschröder, der uns mit dem Thema „Der Wald im Dienste der Menschheit“ durch den Abend führte vor.

Für Überraschung sorgten Frau Sigrid Dosch und Frau Gudrun Meier die Töchter von Martin Zahn, die an diesem Abend den Heimatverein besuchten.

Thema des Gastredners: Der Wald im Dienste der Menschheit

Es stellt sich Herr Kromschröder vor, mit dem Hinweis auf seine Eckenheimer Wurzeln. Seine Pläne in den 60er Jahren Förster zu werden wurden leider durch einen Einstellungstopp des Landes Hessen verworfen. Dennoch hat er sich von seiner Naturschutzarbeit nicht abbringen lassen.

Hingebungsvoll räumt er in seiner Freizeit den Wald auf. Traurig ist nicht nur die Menge an Müll, die Wanderer und Besucher des Waldes hinterlassen, sondern sogar vereinzelt Fix-Bestecke, die aufgefunden werden und ohne Weiteres Menschen und Tiere verletzen können.

Auch zeigte er eindrucksvoll seine Bemühungen zum Erhalt des Vogelreichtums. In den vergangenen Jahren hatte er 50 unterschiedliche Nistkästen aufgehängt. Bedauerlicherweise fiel auch hier auf, dass Waldbesucher nur wenig Verständnis für diese Bemühung haben. Während angemeldeter Feierlichkeiten wurde hier ein Brutplatz durch die Feiernden zerstört.

Im weiteren Verlauf verdeutlichte er seine Bemühungen zur Erhaltung des Artenreichtums im Wald. Er zeigte Dias von seinen Aufbauten zum überwintern der unterschiedlichen Tiere des Waldes und welche Konstruktionen er sich einfallen lassen hat, um einzelne Tiere vor Fressfeinden zu schützen.

Aber nicht nur von Säugetieren war Herr Kromschröder angetan, sondern auch von Insekten. Er präsentierte Dias von Schmetterlingen in den unterschiedlichsten Farben und Formen; gleichsam wurde den Zuschauern der Anblick von Spinnen und Käfern zugetraut. Jedoch wurde schnell wieder ein schönerer Anblick auf Rehe, Wildschweine und sogar Hirsche gerichtet.

Unterm Strich war der Vorsitzende des Heimatvereins von dem Referat begeistert.

Zum allgemeinen Gebabbel:

1. Rückblick: Bürger fragen, Politiker antworten.

Trotz kleinerer Einwände war es eine gelungene Veranstaltung. Unverständnis machte sich beim Vorsitzenden breit, auf die Erkenntnis hin, dass bei Kritik ob positiv oder negativ keine direkte Ansprache an den Vorstand erfolgte.
Eine kleinere Diskussion brach los. Es erging ein Hinweis seitens des Vorsitzenden, dass eine solche Veranstaltung sich wiederholen sollte, jedoch konnte ein genauer Zeitraum nicht benannt werden.

2. Einladung zur Teilnahme an einem Ausflug zu Erbeldingers Hoffest.
Bekanntgabe, dass noch weitere Plätze verfügbar sind.

3. Vorstellung der revisionierten Weinetiketten.

4. Straßenfest
Am 04.07.2015 ist wieder das Straßenfest vor dem Haus Ronneburg.

Rückblick zu „Bürger fragen, Politiker antworten“

Am 24. April 2015 hat der Heimatverein zu einer Podiumsdiskussion zu dem Thema „Bürger fragen Politiker antworten in das Haus Ronneburg eingeladen. Die Kommunalpolitiker der CDU – Gero Gabriel, SPD – Kurt Schomburg, FDP – Dr. Julian Langner und Die Linke – Lothar Kramer. Bedauerlicherweise konnte kein Vertreter von „Bündnis ’90/ Die Grünen“ teilnehmen.

Nach dem sich die Politiker vorgestellt hatten, fand eine rege Diskussion unter der Leitung unseres Ehrenvorsitzenden Oskar Pfreundschuh statt. Es wurde sehr viel über die Georg-Esser-Anlage (besser bekannt unter der Bezeichnung „Ehrenmal“) und der Martin Zahn Straße diskutiert, sodass das eigentliche Thema „Bürger fragen“ etwas in den Hintergrund rutschte und die Fragen der anwesenden Bürger leider nur kurz aber direkt beantwortet wurden.

Zum Ende der Veranstaltung bedankte sich der 1. Vorsitzende des Heimatvereins für die engagierte Teilnahme und die Mithilfe der einzelnen Mitglieder an der Veranstaltung.

Verschaffen Sie sich einen Eindruck, wie die Veranstaltung aussah:

Bürger fragen, Politiker antworten

Plakat BfPa

Zur Veranstaltung „Bürger Fragen, Politiker antworten“, initiiert durch den Heimatverein Eckenheim e.V., sind Sie recht herzlich eingeladen.

Stattfinden wird diese offene Gesprächsrunde am 24. April 2015 um 19:00 Uhr im

Bürgerhaus SAALBAU Ronneburg
Gelnhäuser Straße 2
60435 Frankfurt am Main

Informationen zum Bürgerhaus SAALBAU Ronneburg finden Sie auf den Seiten der Saalbau GmbH hier.

Auflage Nummer zwei

Endlich ist die wieder da: Unsere Stadtteilchronik wurde in einer zweiten Auflage an uns übersendet und kann nun bei uns erworben werden. Für gerade einmal 14,50 € kann eines der 100 Bücher erstanden werden.

Fragen Sie einfach bei unserer Geschäftsstelle nach oder unterstützen Sie unseren lokalen Buchhandel „CAMP Bücher & Espresso“. Holen auch Sie sich ein Stück Geschichte im eleganten Format nach Hause.

Ein offener Brief

Benennung einer Straße oder eines Wegen im Stadtteil Eckenheim zur Erinnerung an die Leistungen des Martin Zahn

Der Betreff ist prägnant und die Forderungen klar definiert:
Eckenheimer Bürger wissen besser, welcher Mensch hinter der Person Martin Zahn stand und sehen sich in der Verantwortung ein gutes Bild dieses Menschen in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Eine Würdigung ist also das Mindeste, was diesem Menschen widerfahren sollte.

Aus diesem Grund hat es sich der Heimatverein, stellvertreten durch die Herren Oskar Pfreundschuh als Ehrenvorsitzenden und unserem Vorsitzenden Werner Pfeiffer, auf die Agenda geschrieben, ein reines Bildnis dieses Menschen für die Öffentlichkeit zu zeichnen. Zur Richtigstellung falscher Vorwürfe und haltloser Unterstellungen wurde dieser Brief an den Ortsbeirat übergeben. Sein Inhalt soll auch unseren Lesern hier nicht vorenthalten werden.

Klicken Sie hier um sich den Brief herunterzuladen und durchzulesen.